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Universe-Mitglieder stimmen für Ausgliederung des GFL2-Teams in eine Kapital-Gesellschaft

Die Mitgliederversammlung des American Football-Clubs Universe Frankfurt hat mit überwältigender Mehrheit von 102 zu 1 Stimmen für die Ausgliederung des GFL2-Teams in eine externe Kapital-Gesellschaft gestimmt. Die Betriebs- und Vermarktungsgesellschaft „FFB – Frankfurter Football Betriebs GmbH & Co. KG“ übernimmt ab der Saison 2015 unter der Geschäftsführung des Unternehmers Matthias Mämpel alle Aufgaben rund um den Spielbetrieb der neuen Profi-Footballmannschaft.

„Keine andere deutsche Stadt hat eine so große American Football-Tradition, wie Frankfurt: unser Ziel ist es, Frankfurt zur europäischen Hauptstadt für American Football zu machen“, erklärt Matthias Mämpel, der geschäftsführende Gesellschafter, seine Motivation.

Mämpel ist erfolgreicher Unternehmer und Gründer und Geschäftsführer mehrerer Firmen: proSalon, ein Beratungsunternehmen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv und entwickelt qualitätsorientierte, individuelle Dienstleistungs- und Beratungsleistungen, durch die ihre Kunden völlig  neue Impulse erhalten. 2012 übernahm Matthias Mämpel das Unternehmen „salonpilot“, eine innovative Management-Softwarelösung mit eigenem Vertriebs- und Handelsvertreternetzwerk. Zusätzlich gründete er seine eigene Friseurkette „MeinSalon“, die an mehreren Standorten im Rhein-Main-Gebiet vertreten ist. Für seine unternehmerischen Verdienste wurde Mämpel im vergangenen Jahr mit dem salonstar und dem Hessischen Gründerpreis ausgezeichnet. 

„Für mich‎ ist Sport pure Leidenschaft. Bereits als Eishockey-Spieler für die Young Lions Frankfurt habe ich meine Sportbegeisterung erkannt, bevor mich Studium und die Gründung und Etablierung meiner drei Firmen zeitlich komplett eingespannt haben. Jetzt ist es an der Zeit, dass ich meine große Leidenschaft und meine unternehmerische Erfahrung zusammenbringen kann, um eine der spektakulärsten Sportarten und hochklassiges Entertainment in der Sportstadt Frankfurt wieder zu alter Klasse aufleben zu lassen“, sagt Mämpel über sein Engagement.

Den Mitgliedern von Frankfurt Universe stellte der Unternehmer im Verlauf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Vision des Großprojektes vor, mit der er den siebenköpfigen Vorstand des AFC bereits im Vorfeld einstimmig überzeugen konnte: „Wir möchten American Football mit der Attraktivität des Standortes Frankfurt auf Spitzenniveau zusammenbringen“, unterstrich der künftige Geschäftsführer einleitend.

Ein professionelles Stadion und fester Trainingsbetrieb vor Ort in Frankfurt sind wichtige Ziele. Aber auch die Gewinnung neuer und alter Sponsoren und Partnern aus Galaxy-Zeiten sowie die Entfachung von Begeisterung für „einen absolut faszinierenden Sport mit unverwechselbarem Entertainment“ sollen realisiert werden. Auch die sportliche Attraktivität sei ausbaufähig: „Wir wollen Frankfurt und der gesamten Rhein-Main-Region Spitzensport bieten“, so Mämpel: „Wir wollen uns zu einer Top 3-Mannschaft in Europa entwickeln.“ Werde das Potenzial von Frankfurt Universe professionell genutzt, sei dieses ehrgeizige Ziel „auf jeden Fall erreichbar“.

Langfristig soll das sportliche Niveau auf höchster Ebene durch den steten Ausbau und die zukunftsorientierte Förderung der Nachwuchsmannschaften gehalten werden. Somit wird die Möglichkeit entstehen, wortwörtlich durch mehrere Altersstufen hindurch reibungslos in die erste Mannschaft hineinzuwachsen und Frankfurt Universe zu einem noch attraktiveren Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche machen. Der Nachwuchsbereich wird dabei von der Profimannschaft sowohl strukturell als auch finanziell unterstützt.

Der Charakter der Spieltage als Event für die ganze Familie soll zudem wieder gestärkt werden. „Power Party und Grillen gehören absolut zum American Football in Frankfurt und werden ab 2015 ein fester Bestandteil!“

Die Umsetzung der ehrgeizigen Visionen können jedoch nur gelingen, schloss Mämpel seine Ausführungen, „wenn wir alle zusammenarbeiten: Fans, Helfer und Spieler, Verantwortliche und Sponsoren“. Das größte Kapital sei immerhin die unbeschreiblich hohe Zahl an Anhänger, die sich als Helfer vorbildlich für Universe engagierte.

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